4.1 Die Post in der Napoleonischen Zeit 1792 – 1813

Die linksrheinischen Gebiete u.a. Bonn wurden französische Provinz mit französischer Staatspost. Für unser rechtsrheinisches Gebiet gründete Frankreich das “Großherzogtum Berg”, das unter französischer Kontrolle stand. Am 15.5.1806 löste die “Großherzoglich Bergische Post” die bisherige Reichspost von Thurn und Taxis ab. Von ihr wurde u.a. von 1809 bis 1813 eine Fahrpost zwischen Düsseldorf (Regierungssitz) und Weyerbusch betrieben.

 

1810: Dienstbrief von Altenkirchen nach Linz/ Rhein. Beförderung: von Weyerbusch bis Uckerath auf der Grhzgl. Berg. Fahrpost, ab Uckerath mit Botendienst nach Linz. Stempel in Rot: “ALTENKIRCHEN R.1” Ab 1801 war die Post nach franz. Vorbild organisiert und in “Rayone” aufgeteilt. Unser Raum gehörte zum “Rayon 1” (R.1),

 

1804: 6. September, Chausseegeld-Quittung der Grafschaft Nassau-Usingen.

Das Chausseegeld sollte für die Instandhaltung der Straßen Verwendung finden und wurde auch von den Postreitern- und Linien entrichtet. Das Geld wanderte aber nicht in den Straßenbau, sondern in die gräflichen Kassen. Der Zustand der Straßen blieb unverändert schlecht.

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